Willkommen auf dem Leisure-Blog!

Durch den Nordostseekanal

Liebe Besucher und Freunde der Leisure-Familie, hereinspaziert auf meinen Seiten! Dear visitors and friends of the leisure family, welcome on my pages! I have sold my boat, but this website remains for the time being. Click here for the english version.

Obwohl ich gestern meine Leisure 23 verkauft habe und nun auf ein anderes Modell umgestiegen bin, lasse ich diesen Blog laufen, denn es haben hier viele nette Menschen und Informationen zusammengefunden. Natürlich werden die Texte und Bilder zu aktuellen Themen bald einen Bart haben und ich auch nicht mehr so jung aussehen wie auf den Bildern. Aber allein die vielen guten Tips aus dem Forum und die Sammlung von Anleitungen und Links könnten ja dem einen oder anderen Leisure-Skipper hilfreich sein. Falls jemand Interesse hat, an dieser Seite mitzuwirken, kann er sich gerne melden. Da hier jeden Tag 5 neue Spam-Accounts angelegt werden, musste ich die Registrierung abschalten. Wer sich registrieren möchte, schickt mir einfach ein Mail.

Ein kleines Fazit. Was mit einer digitalen Info-Sammlung zur Leisure 17 vor einigen Jahren begonnen hat, ist zu einer echten Anlaufstelle für Cobramold-Fans geworden. Von Januar 2011 bis Juli 2014 gab es 259.407 Page Impressions bei 66.511 Sessions und einer durchschnittlichen Verweildauer von 4:01 Minuten. Es gab Besuche aus 86 Ländern, sortiert man die nach der längsten durchschnittlichen Sitzungsdauer, liegen Israel, Griechenland, Kanada und Tschechien weit vorne.

Was mich angeht: Ich habe mich nach einigem Ringen für den Abschied von meiner Leisure und von Trailerbooten im Allgemeinen entschieden. Das ist ein nicht zu unterschätzender Einschnitt, denn es macht ungemein unflexibel. Wir waren eine Weile auf der Suche nach einer Leisure 29, aber die ist einfach schwer zu finden. Und so bin ich umgestiegen auf eine Maxi Fenix. Das ist ein sehr hübscher 28-Fuss-Mittelkieler, der neben tollen Segeleigenschaften auch über ein geniales Innenraumkonzept mit einer großen offenen Dreierkoje unterm Cockpit verfügt. Aber keine Angst, es wird keinen Fenixblog geben, zu diesem Boot ist schon alles geschrieben worden.

Wer immer mit dem Gedanken spielt, sich eine Leisure zuzulegen, sollte es tun. Es gibt in der Klasse der 17, 22- oder 23-Füßer nichts, was auch nur annähernd soviel Platz und Sicherheit bietet. Sie sind extrem gemütlich, verzeihen einem jedes noch so blöde Manöver und man hat auch bei Starkwind noch ein sicheres Gefühl. Ich habe mit meinen beiden Leisures den Einstieg ins Segeln gefunden. Besser hätte ich es nicht treffen können.

Ahoi, Uwe

Auf diesem Bild haben wir die Fenix gerade am Haihappen festgemacht und laden um.

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HAIHAPPEN ist verkauft!

So ist das mit den großen Projekten: Ist alles getan, ist plötzlich nichts mehr zu tun. Haihappen liegt picobello refittet im Hafen von Maasholm (letzte Woche auf eigenem Kiel aus Hamburg hingesegelt bzw. motort) und ist abfahrbereit für unseren dänischen Südsee-Sommer. Aber… was machen wir denn jetzt? Nichts mehr zu schrubben, nichts mehr zu reparieren? Alles sortiert und geordnet, gesaugt und poliert? Als wir sogar anfingen, aus Langeweile den Putzlappen parallel zur Spüle auszurichten, wurde mir klar: Wir brauchen ein neues Projekt. Und das haben wir heute gefunden! Dazu später mehr.

Edit: Haihappen ist verkauft und seine Schoten werden künftig von den zarten Händen einer echt hübschen Frau bedient. Meike, darf ich Deinen Namen hier hinschreiben? :-)

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Das blaue Wunder: Haihappen reloaded!

Erkennt Ihr ihn wieder? Es ist in diesem Frühjahr soviel geschehen mit meinem kleinen Haihappen, und ich müsste eigentlich einen Film über all die Aktionen rund um unser Refit zusammenschneiden. Aber, wie immer – habe ich gerade keine Zeit.

Wenigstens möchte ich hier ein Lebenszeichen posten und den runderneuerten Haihappen präsentieren und mich an dieser Stelle bei meinem Freund Jan für seine tolle Arbeit bedanken. Danke. Danke. Danke. Denn im Grunde habe ich nur ab und zu mal ein Werkzeug zugereicht und im Weg rumgestanden, während Jan einfach alles ganz perfekt hinbekommen hat. Hase, Du bist der Größte!

So, und nun will ich mal auflisten, was alles neu ist, und hoffentlich vergesse ich nichts. Mehr Details und Bilder und Videos kommen dann auch noch … irgendwann.

  1. Neuer Lack (Behnke, RAL 5013)
  2. Neues Großsegel (PrimeSails, in HH genäht), neuer UV-Schutz für die Genua
  3. Simrad-UKW-Funkgerät (mit bestandenem UBI/SRC-Schein :-), über NMEA mit dem Garmin-GPS verbunden
  4. Neues Einleinen-Reffsystem fürs Groß
  5. Alle Leinen ins Cockpit geführt, inkl. Antal-Winsch an Deck, Umlenkrollen und 4er Easylock-Fallenstopper
  6. Neue Niro-Badeleiter
  7. Komplett neue Elektrik, Schalttafeln mit Voltmeter und USB-Anschlüssen, seperates 230V-Netz mit Steckdosen und Außenanschluss
  8. Echolot und GPS im Cockpit
  9. Komplett neues laufendes Gut (Harkon), neue Schoten und Schotklemmen
  10. Neue Gardinen (Danke Riki!!), neuer Teppich
  11. Motor durchgecheckt, neue Anzeige für Kühlwasser-Temperatur
  12. Neues zweiteiliges Steckschott
  13. Niedergang komplett restauriert und mit neuem Schwalbennest
  14. MUSE-Autoradio mit abnehmbarem iPhone-Dock, wasserdichte VISATON Lautsprecher im Cockpit und innen, Antenne unter dem Cockpit, neuer 12/230V-Fernseher (WM!)
  15. Neues Topplicht
  16. 10 Meter LED-Lichtleisten innen verdeckt verlegt
  17. Alle Hölzer aufgearbeitet
  18. Neues Seeventil
  19. endlich ein 230V-Netzteil für den Kühlschrank
  20. Und ganz viel Kleinkram: Staubsauger, Geschirr, Karten, Bücher, Kissen, Schäkel, Blöcke, Segelschoner etc.


Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Eigentlich fehlt jetzt auch nur noch, die olle Antirutschfarbe in Decksweiss zu streichen und das ganze Boot einmal so richtig aufzupolieren. Den Wasserpass und einen Rallystreifen an der Seite gibt es dann nach der Saison. Ach ja, und der Name muss wieder ran.

Soviel fürs Erste. Ohne Jan wäre das alles wie gesagt nicht passiert und ich freue mich jetzt auf unsere gemeinsame Saison auf Elbe und Ostsee. Ahoi!

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3 Wochen, 2 Reisen, 1 Bilderbuchsommer


Käptn Jan

Wie schon erwähnt, ist der Winter ist die beste Zeit, um vom Sommer zu schreiben, in diesem Fall von der Reise des letzten Jahres auf der Flensburger Förde und in der dänischen Südsee. Wer wie ich normalerweise Literatur von weltumkreisenden Einhandseglern verschlingt, wird über meine mickrigen Geschichtchen nur mitleidig den Kopf schütteln. Aber hey, jeder kann hier gleich wieder aussteigen – da ist der Steg!

Apropos Literatur: Vor ein paar Tagen habe ich mein schon leicht zerlesenes Exemplar vom Einhand-Autor des sehr schönen Segelbuches „Out of Office“, Dirk Mennewisch, mit einer Widmung zurück bekommen. Der schreibt, dass die Ostsee was zum Krabbeln ist und es für mich nun langsam Zeit wird, die ersten richtigen Schritte auf den großen Weltmeeren zu machen. Recht hat er.

Aber ich noch keine Zeit: auch in diesem Jahr wird wieder nur gekrabbelt. Wir werden in Finkenwerder liegen und von dort die nächste Sommertour rund Fünen über Elbe und Nord-Ostsee-Kanal angehen. Und dazwischen die Elbe rauf und runter und auch mal trockenfallen. Ist doch auch schon was.

Zurück zu diesem Sommer. Los ging es mit einer weiteren Premiere in meinem noch kurzem Seglerleben – Fahrtensegeln mit drei Kindern, 7, 12 und 15 Jahre, zusammen auf einem 23-Fuss-Boot. Weia. Nach ein paar Tagen auf der Flensburger Förde und des Problelebens auf dem Boot im Hafen Fahrensodde traute ich mich schließlich, richtig abzulegen. Viel stand auf dem Spiel: Würden wir alle zusammen klarkommen? Würden meine Kinder Lust aufs Segeln kriegen? Würden wir Spaß und gutes Wetter haben? Würden wir bei einem völlig bescheuerten Segelmanöver in die Ostsee fallen und elend ersaufen?

Langballigau

Ich fasse zusammen: Ja, ja, jaaa! und: nein. Wir hatten viel Spaß, segelten ohne Stress und hatten unverschämt gutes Wetter. Die Kids waren eine Wucht, jeder war umgänglich und rücksichtsvoll zu jedem, es wurde gelesen und gespielt und selbst die Abwesenheit von WLAN, Nintendos und Computern tat keinem weh. Gemeinsam machten wir 1a-Segelmanöver und bekamen Lob von allen Seiten, welchen harmonischen und professionellen (ha!) Eindruck unsere kleine Gemeinschaft machte. Und das war nicht mal gespielt! Ich hatte vor allem Angst vor hektischen Anlegemanövern und sonstigen selbstfabrizierten Katastrophen sowie vor klassischen Alleinerzieher-Nervenzusammenbrüchen durch allgemeine Überforderung. Aber nix da: Jede Wende ein Volltreffer, und auch Anlegen wie aus dem Lehrbuch: Fender raus, Leinen gekreuzt über die Dalben, dezent abgebremst und vorne elegant auf den Steg gehüpft.

Im Hafen Sønderborg bekamen wir abends dann live das zu sehen, wovor mir so graute: ein Pärchen mit Kind und einer hübschen Bianca 27 wollte am Steg gegenüber festmachen. Der Skipper in Badehose mauschelte kurz vor der Box noch einmal im Cockpit an den Festmachern rum und gab Gas, ohne nach vorne zu sehen. Der strenge Seitenwind hatte das Boot gedreht und so schoss es mit Karacho und Bugspitze ungebremst in die Nachbarmotoryacht. Schlimmes Geräusch. Am Schlimmsten: etwa 30 Köpfe reckten sich aus den diversen Cockpits und beobachteten (und fotografierten!) den armen Havaristen. Das hätte auch ich sein können. „Seht ihr, Kinder“, sagte ich, „genau davon habe ich immer geträumt …“

Sønderborg

Es war ein Bilderbuchsommer. Im winzigen Familienhafen Dyvig machten wir länger fest, denn hier war es einfach nur schön. Unzählige Kinder wuselten über die Stege, entspannte Eltern chillten auf ihren Booten und abends wurde in der Abendsonne gegrillt und viel gelacht. Mit kostenlosen Mieträdern machten wir in den nächsten Tagen Radtouren nach Nordborg und ins schicke „Danvoss Universe“, wo mein Sohn erst nach gefühlten 5 Stunden mit Hilfe eines Elektroschockers und mehrerer Sicherheitskräfte von der Segway-Bahn geholt werden konnte.

Das Danvoss Universe ist ein physikalischer Elebnispark mit liebevoll und aufwändig gestalteten Mitmach-Maschinen. Man kann echte Bagger bedienen, 5D-Kino schauen oder in einem riesigen wasserumflossenen Kunststoff-Kubus verschiedene Naturgewalten miterleben – inklusive eines haushohen Geysirs! Meine 7jährige Tochter zeigte bei diesem Ausflug, was in ihr steckt: Fast 15 Kilometer hügeliges Fahrradfahren ohne Gangschaltung, dazwischen 5 Stunden im Erlebnispark. Ohne einmal zu Maulen. Baby, you are my hero!

Nach einigen Tagen bekamen die Kinder ihr verdientes Heimweh, und so ging es mit einem langen Schlag zurück von Dyvig nach Flensburg. Abends Festmachen und auspacken, und dann noch zwei Stunden Autobahn nach Hamburg. Wir verließen die Heimat als blasse Landratten und kamen zurück als müde, braungebrannte Helden, die viel zu erzählen hatten. Wir haben unter anderem angeblich einen Wal gesehen (ich nicht) und mindestens 50.000 Quallen. Wegen denen war Baden leider auch nicht drin. Aber irgendwas ist ja immer.

Ende Teil eins. Wollen Sie kurz Pause machen, mit dem Hund raus gehen oder so?

Flensburger Förde

Denn jetzt kam die „richtige“ Reise an die Reihe. Nur mein Freund Jan und ich, ohne Rücksicht auf Kinder oder andere Verluste. Jan ist früher Speedboote in Spanien gefahren, hatte aber mit Segeln noch nie etwas am Hut. Er ist einer von den Leuten, die mit einer Nagelfeile und einem Stück Küchenrolle einen Dieselmotor zusammenbauen können und auch sonst alles heilemachen, alles wissen, alles können. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann er auch meinen letzten Wissensvorsprung kassieren würde, nämlich ein Segelboot zu bedienen. Jan aber gab mir das schöne Gefühl, mir zu vertrauen und mimte mir zuliebe den staunenden, lernwilligen Hilfsmatrosen und Smutje. Und er lernte schnell.

Høruphavn

Los ging es am 12. Juli, von Flensburg Fahrensodde nach Høruphavn östlich von Sønderborg. Die Sonne brannte und bei 4 Windstärken raumschots kamen wir gut voran. Ich wusste von der ersten Reise, dass selbst wir mit unseren 80cm Tiefgang nach 16 Uhr in den Häfen nur noch wenig Aussicht auf einen Liegeplatz hatten und so begann (wie noch mehrere Male auf dieser Reise) kurz vor dem Hafen der Run mit anderen Yachten auf die letzten Gastplätze. Høruphavn ist eigentlich ganz nett, der Ort hat seinen Supermarkt und eine Imbissbude und mehr brauchten und wollten wir auch nicht. Ganz besonderes Lob verdient die an sich sehr unscheinbare und auch nicht blitzblanke Hafendusche, denn noch nie habe ich einen solchen Schwall herrlich-wohltemperiertes Wasser auf den Kopf bekommen. Wohlig grunzend schmiss ich eine Münze nach der anderen ein. Fast wäre ich ertrunken.

Jan an DeckAm nächste Tag war Flaute und damit Aufräum-, Abhäng- und Basteltag. Getreu unseres neuen Mottos „Ausprobieren – optimieren!“ nahmen wir uns das gesamte Boot unter Jans fachkundigen Allround-Handwerker-Augen vor und fanden noch so einiges, was man besser justieren, einräumen oder umbauen konnte. An diesem Tag lernten wir auch Hajo und seine „Salino“ kennen – ebenfalls eine Leisure 23, aber eine mit Windsteueranlage und sichtbar vielen Seemeilen Ostseeerfahrung hinter dem Kiel. Hajo kam eigentlich nur vorbei, um mal kurz nach dem Wetterbericht zu kucken und sich dann einen Ankerplatz draußen in der Bucht zu suchen. Für ihn war Hafenliegen unromantisch und rausgeworfenes Geld. Leider konnten wir ihn nicht zum Bleiben überreden, ich ihn hätte gerne noch eine Weile über seine Leisure ausgefragt (auf der Rückfahrt haben wir ihn noch einmal in der Förde gesehen, ankernd natürlich).

Auf dem Kleinen Belt

Der nächste Tag brachte ordentlich Wind. Den brauchten wir auch, denn unser heutiger Schlag sollte uns von Høruphavn über den Kleinen Belt bis nach Lyø führen. Die genaue Länge habe ich gerade nicht parat, aber wir brauchten bei etwa 5 Windstärken aus Nordost etwa 8 Stunden. Es ging kurz unter Motor auf den kleinen Belt und dann hoch am Wind nach Norden. Die Wellen kamen von der Seite. Interessante, aber ungemütliche Konstellation – so noch nicht erlebt. Langsam kam so etwas wie prickelnde Aufregung auf. Wellen! Meer! Schaumkronen! Das Rigg heulte. Die Idee, das Großfall ins Cockpit zu verlegen, kam mir, als ich bei der Schaukelei an Deck das Großsegel setzen wollte. Wie würde das wohl bei größeren Wellen werden? Eine Weile überlegte ich mir dann, das ich ja vielleicht seekrank werden könnte, aber da war nichts. Ich merkte aber, dass ich mit der Zeit Muskelkater im Bauch vom pausenlosen Ausgleichen der Schiffsbewegungen bekam.

Lyø ist winzig, der Hafen erst Recht. Und als wir kamen, war er natürlich voll. Wir gingen vor dem Hafen in der Bucht vor Anker, lernten aber zuvor noch, das sich unser Echolot zumindest auf algigem Grund nicht sehr gut auskennt. Hajo hatte uns geraten, mit dem Boot einfach bis dicht unter Land zu gehen und unseren geringen Tiefgang ausnutzen. Leider setzten wir auf Grund, obwohl der Echolot noch 1,40 Meter auswies. Bevor ich eine gute Ausrede parat hatte, beschloss Jan freiwillig, auszusteigen und uns wieder ins tiefe Wasser zu schieben. Du Bester! Danach suchten wir eine andere Stelle, warfen den Anker und machten was zu Essen.

In der Bucht von Lyø

Als wir nach dem Essen wieder an Deck kamen, staunten wir nicht schlecht, als die drei Yachten neben uns alle plötzlich weit vor uns waren – und das Festland verdammt dicht hinter uns! Der Anker hatte nicht gehalten, also rein damit und nochmal weiter nach vorn. Die Bucht wurde voller und voller – sie lag auch nicht wirklich im Lee der Insel und hatte einen ordentlichen Schwell. Als dann auch noch die ersten Nachbarn ihre Stereoanlagen aufdrehten, entschieden wir, hier nicht zu bleiben. Wir wollten stattdessen auf der Westseite von Lyø ankern, auch wenn wir da direkt am offenen Kleinen Belt liegen würden.

Vor Lyø

Eine Stunde später – Jan schoß vom Dingi unterwegs noch schöne Aufnahmen von Haihappen unter Passatsegeln – lagen wir westlich von Lyø vor Anker. Achtern sorgte eine Vogelkollonie für maritime Akustik, vor uns fiel die Sonne mit einem orangen Plumps in den kleinen Belt. Als Ankerlicht zogen wir meine Campinglaterne unter die Saling. Ob das so legal war? Ein schneller, sehr kurzer 20cm-Schwell von der Seite liess das Boot ordentlich schaukeln, und die Strömung hielt uns in dieser Position fest. Als die Schlafenszeit gekommen war, wurde mir von der starken Wackelei etwas kodderig – mir fehlte der beruhigende Horizont. Zum Glück gibt es dafür das gute „Superpep“-Reisekaugummi: kaum im Mund, war die Übelkeit gegessen. Die Nacht wurde schaukelig schön, und ich begann, meine Bugkoje zu lieben. Morgen würde es weiter nach Faaborg gehen.

Anfahrt nach Faaborg

Faaborg ist ein hübsches, typisch dänisches Kleinod mit vielen alten Häusern und einer schmucken kleinen Innenstadt. Jan und ich sind nicht von der Touristenfraktion. Wir nehmen jeden Ort, wie er kommt, aber wir gehören nicht zu den Leuten, die historische Kirchen besichtigen oder sich von ersten urkundlichen Erwähnungen und anderem Tüdelüt beeindrucken lassen. Wichtiger war uns eher, ob der kleine Ort eine Strandmuschel vorhielt, aus der wir uns einen Sonnenschutz fürs Cockpit basteln konnten (Nein). Wir fanden aber ein hübsches Café und genossen ein üppiges spätes Frühstück.

Auf der Route Faaborg-Dyvig

Nach zwei Tagen in Faaborg ging es ostwärts auf den kleinen Belt mit dem Ziel Dyvig. Es sollte das gemütlichste Stück unseres Törns werden: friedliche zwei bis drei Beaufort füllten die als Butterfly gesetzten Segel und der geliebte Pinnenpilot übernahm für die nächsten 4 Stunden das Kommando. Nichts tun. Blauer Himmel. Leise rauschende See. Kaffee, Haribos, Nickerchen. Seelenfrieden. Am Nachmittag überholte uns eine 12m-Yacht unter Spinnaker dermaßen dicht, dass unsere Segel zusammenfielen. Mehr als zwei Meter Abstand können es nicht gewesen sein. Ich glaube, dem dicken Skipper hat das Auftrieb gegeben. Seine Crew schwieg betreten.

Der Begriff „Segelsportler“ trifft auf uns irgendwie nicht zu: Gefräßig und bräsig lungerten wir auf den Cockpitbänken und tippten ab und zu auf dem Autopiloten herum. Abnehmen kann man so nicht, aber schön braun wird man. Jeden Abend tat mir der Hintern weh und besonders an diesem Tag waren wir froh, endlich in der Bucht von Dyvig einzulaufen. Hier spielten wir unseren geringen Tiefgang aus und bekamen einen Platz am Kindertisch, direkt am Steganfang. Irgendwie ist es in Dyvig ohne Kinder ganz anders. Man bekommt weniger Kontakt und ist ergo mehr für sich. So dauern die Tage viel länger… Der Zufall sorgte dafür, dass am gleichen Steg vier Boote weiter mein Nachbar aus Buchholz lag, der obendrein auch noch mit Jan befreundet ist, was ich nicht wusste. Sachen gibts …

Skipper, kochend vor Freude

Langsam neigte sich unsere Tour dem Ende zu. Bis auf ein bisschen Nervenkitzel beim Durchqueren eines riesigen Regattafeldes auf der Flensburger Förde gab es keine weiteren Zwischenfälle. Wir stellten an der Kreuz fest, dass es dringend Zeit für ein neues Großsegel würde, denn mit dem alten Kartoffelsack kamen wir am Wind so gut wie überhaupt nicht mehr vom Fleck. Jan entdeckte seine Begeisterung für die maritime Fotografie (die inzwischen zu einem eigenen Projekt gewachsen ist: www.yachtfoto.net).

Tja, und das war es dann auch mit dem Ostseesommer 2013. Das Fazit ist schnell gezogen: Das war traumschön! Im nächsten Jahr darf gerne wieder alles so werden. Ein bisschen mehr Wind können wir dann auch noch ab, denn wir werden mit neuem Groß und einer Einleinen-Reffvorrichtung gut gewappnet sein, wenn es mal etwas mehr zur Sache geht.

Danke Kinder, danke Jan, danke Ostsee, Neptun, Aiolos, Holsten! Danke, lieber kleiner, kuscheliger Haihappen. Das Leben ist schön.

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Helgoland!

Minimum Sailing: mit Markus und seiner Leisure 17 einhand nach Helgoland. Schönes Video! Und: er hat jetzt auch eine 23 :-) Markus, mehr davon!

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Sie ist wieder zu haben

Nach zwei Jahren scheinbar sehr schöner Segelei auf dem Stettiner Haff geht es Niels wie einst mir: er braucht mehr Platz und trennt sich schweren Herzens von seiner und vormals meiner Leisure 17. Heisst sie eigentlich noch Heaven17? Es gibt jedenfalls nicht mehr viele Modelle in einem so guten Originalzustand. Wer eine Leisure 17 sucht, kann eigentlich keine bessere finden. Kommen Sie, kaufen Sie! (Niels: Fifty-fifty, ok? ;-)

http://www.boatshop24.com/de/cobramold-leisure-17/Segelboot/376551

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Aus die Maus

So. Das war es dann für 2013, Haihappen ist auf einer wackeligen Slipbahn („ohne Gewähr für Kimmkieler mein Junge, wir haben das noch nie gemacht und wir sind nicht versichert“) aus der windigen Förde erst auf den Hänger und dann in die Nordheide geholpert. War eine schiefe und nicht ganz ungefährliche Sache, wie das Bild zeigt. Diese Slipbahn war mir noch nie so richtig geheuer und der Schlitten ist eigentlich nicht breit genug für beide Kiele… Hat aber alles toll geklappt. Danke, lieber FYC Fahrensodde, danke liebe Förde und danke, toller Sommer!

Wie geht es weiter? Haihappen steht jetzt wieder bei mir auf dem Hof und muss erstmal unter eine Plane, bevor die ganzen Buchenblätter von den Bäumen darüber kurzen Prozess mit dem GFK machen (leider sind Buchenblätter dafür bekannt, zusammen mit Regenwasser einen miesen braunen Film in den Kunststoff zu brennen). Dann erstmal Ausräumen und Putzen, ich habe vorhin noch einen Apfel von vor 6 Wochen gefunden :-p

So ganz sicher bin ich mir noch nicht, ob die Bornholm- und Schwedenpläne fürs nächste Jahr nicht ein größeres Boot… Aber, nein. Was soll ich mit einem Boot, dass ich nicht mehr Trailern kann? Finger weg, nein, auch keine Albin Ballad und keine Shipman 28, klar? *patschpatsch* Aua! Vielleicht eine Bianca Commander 31? *patsch*. Sucht jemand eine Leisure 23? :-)

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Ein Ostseesommermärchen

Ahoi zusammen! Ja, ich weiß, eigentlich wollte und müsste ich schon lange mal wieder was vom Leisure-Segeln berichten, aber ich habe einfach keine Zeit gehabt. Dabei gibt es viel zu erzählen und zu zeigen! Ein Segel-Sonnen-Sommer der Extraklasse krängt sich dem Ende entgegen. Für mich und meinen Kumpel Jan brachte er die endgültige Gewissheit: Wir wollen Meer! Die Frage ist nur: Panama-Kanal oder doch lieber Kap Hoorn?

Nachdem ich mit Haihappen und meinen drei Kindern in der dänischen Südsee unterwegs war, ging es anschließend nochmal mit Jan und ohne Nachwuchs los. Die Tage mit den Kids waren ganz wunderbar entspannt, es gab keinen Streit, kaum Langeweile und unglaublich viele schöne Momente, Wale inklusive. Nach einer Woche begann dann langsam das Heimweh bei den Rackern, und ich freute mich auf meinen Törn ganz ohne väterliche Pflichten. Davon schreibe ich später mehr, vielleicht mache ich auch ein kleines Filmchen – im Winter, wenn die Sehnsucht unerträglich wird.

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Oooh, wie ist das schön…

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Wieder was zu lesen (wird ja auch mal Zeit)

Liebe Leute, die Saison steht in den Startlöchern und Haihappen is ready for dispatch. Ich warte nur noch auf einen freien Werktag, damit ich einen Krantermin in Flensburg bekomme. Ab dann melde ich mich wieder regelmäßig, jedenfalls hab ich das vor :). Solange ich selbst nichts Neues vermelden kann, dies: Es gibt einen neuen Leisure-Blog von Fabian und seiner “Little Summer” – bitte mal reinschauen!

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Flensburger Förde, wir kommen!

Liebe Leute, ich habe mich gerade entschieden, meinen Haihappen in diesem Jahr an die Ostsee zu verlegen, irgendwo an die Flensburger Förde. Falls jemand von Euch einen netten kleinen preiswerten Liegeplatz empfehlen kann, freue ich mich über Tipps! Außerdem brauche ich ein neues Großsegel und auch da weiss ich nicht, wo ich mit dem Suchen anfangen soll (und was für ein Segelmaterial das brauchbarste ist). Benutzt gerne die Kommentar-Funktion für sachdienliche Hinweise. Merci!

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Die Heaven lässt grüßen

Habe gerade von Niels dieses schöne Foto von seiner entzückenden Leisure auf dem Stettiner Haff bekommen. Na, wer erkennt sie wieder? Niels hat übrigens eine Frage zur Schaftlänge für seinen Außenborder, bitte um zahlreichen fachkundigen Rat, und zwar hier im Forum.

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Ein Tag Sommer, und schon ist alles geil.

Zwischendurch mal ein kleines Lebenszeichen, nachdem der verregnete Sommer bis jetzt jeden, aber auch wirklich JEDEN Segeltörn im Ansatz verhindert hat, bin ich jetzt endlich aus dem Hafen rausgekommen und habe bei wunderschönem Sommerwetter die Elbe besegelt. Erstes Fazit: Es ist auch nicht schwerer als auf der Müritz, aber die Strömung hat es in sich. Wir sind mit 2-3 Windstärken im Rücken, Butterfly und ablaufender Tide in Richtung Wedel gesegelt. Die Sonne bratzte und wir hörten Linkin Park, tranken Kaffee und sahen den Containerschiffen zu, die dicht an uns vorbeizogen. Am Elbstrand badeten Kinder und am Willkommenhöft spielte man extra für uns einen duften Marsch. Es war wir Urlaub und ich hätte ewig so weiter segeln können. Wenn dann mal ein Schlepper oder ein Lotse vorbeirauschte, bekam ich auch mal ein Gefühl, wie der Haihappen sich bei harten kurzen Wellen von hinten oder querab anfühlt (super).

Da wir aber auf dem Rückweg gegen Strom und Wind ansegeln mussten, entschieden wir uns in Wedel, umzudrehen. Kurz zuvor war dort eine Regatta mit Piraten zu Ende gegangen, die nun von Motorbooten zurück nach Rissen geschleppt wurden. Die Wendemarken der Regatta schwammen noch im Wasser, und nachdem wir etwa 15 Minuten in Richtung Hamburg gekreuzt waren, stellten wir fest, dass die letzte Boje immer noch neben uns lag. Ich dachte erst, sie hätte sich in meiner Schraube verheddert und ich hätte sie mitgezogen, aber tatsächlich hatten wir in den letzten 15 Minuten nur etwa 10 Meter gutgemacht… Kreuzen gegen den Strom ist also mit einer Leisure nicht so der Hit, sie segelt vielleicht 55° am Wind, und das reicht in dem Fall hinten und vorne nicht. Außerdem kriege ich dabei die Genua nicht dicht genug.

Also Motor an und Segel runter, und dann ging es innerhalb einer Stunde zurück nach Finkenwerder. Mein 8 PS Volvo Penta reicht also dicke aus gegen die Strömung, allerdings möchte ich nicht wissen, wo ich bei einem Motorschaden landen müsste/könnte/würde. Ich hab noch eine Woche frei, vielleicht schaffe ich es ja noch, wenigstens mal zwei oder drei Tage am Stück in Richtung Nordsee zu segeln.

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Darf’s ein bisschen Meer sein?

Da in diesem Blog ja die Fuss-Grenze gefallen ist, können wir ja mal ein bisschen weiter ausholen und uns die gesamte Cobramold-Palette genauer ansehen. Zufällig bin ich über diese sehr gepflegte und wunderhübsche Leisure 26 gestolpert, die es bei Ebay gerade für um die 9.000,- Euro zu ersteigern gibt. I like.

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Eilmeldung aus Frankreich: Ole verkauft „Ti Sento“!

Damit es jeder gleich sieht, habe ich Ole’s Eilmeldung aus dem Forum mal nach vorne geholt: Bei mir überschlagen sich gerade die Ereignisse.

 Gestern Abend erhielt ich einen Anruf aus der Heimat, der einen sofortige Rueckkehr unumgaenglich macht. Ich suche also jemanden der das Boot SOFORT kauft. Bin ab sofort auf der Rueckreise von REINS via NANCY und METZ dann entweder Mosel oder via SAARBRUECKEN. STRASSBURG geht auch noch vielleicht ……

Jeden Tag an dem ich das Boot eher an einen von euch veraeussern kann ist besser… Ernst gemeinte Kaeufer rufen mich bitte ab sofort unter der Nr. 015775340177 an; DANKE Gruesse Ole

Weitere Details zur „Ti Sento“ gibt es im Forum. Lieber Ole, ich drück Dir die Daumen!

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Finkenwerder: Die Peti II hat einen neuen Skipper

Vorneweg ein Nachtrag: die PETI II ist verkauft. Meinen Glückwunsch, handbreit und Ahoi, Peter!! Seine schon etwas legendäre Leisure 17 namens „Rock’n Roll“ ist deshalb frei geworden – hier entlang für nähere Infos. Der alte Text zur PETI II war dieser:

Inzwischen habe ich den Eigner der Leisure PETI II am Steg gegenüber kennen gelernt. Harro will die Segelei aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Er hat seine Mittelkiel-Leisure über 20 Jahre auf der Elbe gesegelt und ich hoffe, ich kann mit ihm noch so einige Runden auf meinem Haihappen drehen und mir ein paar Tricks für dieses Revier abkucken.

Bei der Gelegenheit habe ich mir sein Boot auch von innen angesehen. Abgesehen von ein paar neuen Bezügen ist das Interieur noch im Originalzustand und außer einer angesengten Stelle am Kocher sind Holz und Kunststoff noch unverbastelt. Das Boot ist segelfertig, hat einen Tohatsu-Außenborder mit Lift und Ladespule, der Gelcoat sieht noch super aus. Hier noch zwei Innenansichten:

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In der Elbe!

Ahoi zusammen, the Haihappen has landed! Nach einer fummeligen Ausfahrt von meinem Grundstück mit diversem An- und Abgekuppel haben wir das Boot heute nach Finkenwerder und ins Wasser gebracht. Wir haben einen sehr schönen Liegeplatz in der Bootswerft Heuer im Rüschkanal. Das erste Maststellen und Aufriggen mit Jütbaum und Taille klappte auch ganz gut, war aber in der Hamburger Aprilsonne trotzdem eine schweißtreibende Bastelstunde. Man kommt sich beim ersten Mal halt immer etwas bescheuert vor und hat Angst, irgendwas falsch zu machen oder abzubrechen oder reinzuschmeißen. Bis auf ein paar *hüstel* abgesprengte Nieten am Mastfuß ist aber nix passiert :-)

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Im Innern des Haihappen

Auf zahlreichen Wunsch hier nun endlich ein paar bisher streng geheime Innenansichten des Haihappen. Ich bin noch nicht ganz fertig, es fehlt noch der neue Teppichboden. Außerdem muss ich mir noch etwas ausdenken, was ich mit den Kunstlederpolstern anstelle. Die sind zwar sehr praktisch und pflegeleicht, aber auch arschkalt. Egal, das kann noch warten, erstmal rein damit in die Elbe! Falls es hier noch weitere Besitzer einer Leisure 22 oder 23 oder 23SL gibt, bitte melden!

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Meine Heaven 17 ist verkauft!

Ich habe meine Heaven heute verkauft. Sie hat einen sympathischen neuen Eigner und wird künftig auf der Ostsee segeln. Ahoi und Handbreit, Niels! Den Text und die Bilder meiner Verkaufsanzeige lasse ich als Erinnerung hier stehen. Eine geliebte, segelfertige Leisure 17 KK ist in gute Hände abzugeben. Zum Vergrößern auf die Bilder klicken. Baujahr 1978, drei Vorbesitzer. Original-Gelcoat, frisch aufpoliert. Inklusive Johnson 4PS-Außenborder (gerade überholt mit neuem Impeller und neuem Öl) und sehr gutem gebremsten Harbeck-Sliptrailer mit TÜV und guten Reifen. Doppelschalige Kajüte im Originalzustand. Sehr seltene Holzverkleidung innen. Großer Niro-Heckkorb, Niro-Jütvorrichtung mit Maststütze zum blitzschnellen Mastlegen auch während der Fahrt. Nasa Clipper-Echolot aus 2011. Inklusive Hafenpersenning, Baumpersenning, Kocher, 20-Liter-Tank, mobiler Batterie, 2 Anker mit Kette, diverse Fender und Zubehör. See-Rigg mit Genua und Großsegel, ein neuer, hochwertiger Edelstahl-Fockroller wird mitgegeben. Auf dieser Webseite gibt diverse Fotos und Videos zu diesem Boot. Ich verkaufe es nur, weil ich einfach mehr Platz für meine Kinder und mich brauche. Preis 3.900,–

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Sagt Hallo zu Haihappen

Meine neue Leisure 23 ist fertig, heute wurden die Holzteile geölt, das Antifouling aufgetragen, das Deck poliert und das Holz in der Kajüte geölt. Die Dieselleitung habe ich auch noch repariert, alles weitere kommt dann, wenn Haihappen im Wasser liegt. Apropos Name: Ich dachte, ich sehe nicht richtig, als ich im Segeln-Forum einen Beitrag von Pandel lese (der Pandel, der auch eine L17 hat und auch hier auf dem Blog sein freundliches Unwesen treibt). Gerade hatte ich meine 23 auf Haihappen getauft, da musste ich feststellen, das seine Leisure auch so heisst! Aber wir haben gemeinsam beschlossen, dass das ja eigentlich ganz schön ist und in der Familie bleibt (und wer weiss, wie viele Leute noch nach einem Namen für ihr Boot gesucht haben, während gerade “Findet Nemo” im Fernsehen lief :-). Ach ja, ich muss noch ein Logo dafür bauen und schneiden lassen …

Mein Haihappen ist übrigens genauso ein Baujahr 1978 wie meine Heaven 17, sie hat einen Volvo Penta Einbaudiesel mit Saildrive (den ich vermutlich erst im August legal benutzen darf, mehr dazu ein andermal). An Bord ist alles von Heizung über Kühlschrank bis Kocher, dazu GPS, Autopilot, Echolot, DHI-Beleuchtung und allem Pipapo. Sie hat einen gewaltigen Profilvorstag und eine große Genua, die das Setzen des Grossegels fast schon unnötig macht. Wenn alles klappt, kommt Haihappen nächstes Wochenende ins Wasser, zu Heuer nach Finkenwerder. Haihappen, Haihappen, u-ha-ha!

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Schon mal einen Skeg von innen gesehen?

Bilder von der Reparatur meines angerissenen Skegs. Schön zu sehen, wie der Metallrahmen in der Kunststoffhülle verläuft und mit dem Rumpf verbolzt ist. Die aufgeschnittene Seite des Skegs wurde wieder einlaminiert, der Hohlraum ausgeschäumt und versiegelt. Das hält die nächsten 30 Jahre, wenn nicht wieder ein Felsen dazwischen kommt…

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Für eine Hand voll Fuß: Meine Leisure 17 ist zu verkaufen

Liebe Leser dieser Seite, hier kommt eine Ad-hoc-Meldung. Irgendwie muss ich wohl den Namen meines Blogs ein bisschen ändern, denn ich habe mir gerade ein neues Boot gekauft und das ist keine Leisure 17 mehr. Es sind noch 6 Füße dazugekommen, ich hab jetzt eine Leisure 23! Mehr dazu gleich bzw. später. Für alle, die gerade auf der Suche nach einer 17 sind: Ich verkaufe meine geliebte, aber für 5 Leute zu kleine Heaven 17, die ich gerade frisch aus der Werft zurückbekommen habe. Mit perfekt überholtem Skeg, überholtem Motor und einer Mastschiene für den Lümmelbeschlag, außerdem frisch poliert und mit neuen Curryklemmen für die Fockschot, segelfertig und in tollem Liebhaberzustand. Ab sofort ist sie mit einem sehr guten Harbeck-Trailer und 4PS-Außenborder für 3.900,- zu verkaufen. Ich mache auch noch ein paar Bilder. Mehr dazu und über meine Neue in Kürze.

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Mustersegel und Segelmuster

Ich habe von Ole ein paar Segel-Datenblätter bekommen, die er vor ein paar Jahren bei Beilken angefragt hat. Darunter sind Genuas, Spinnaker, Fock und Sturmfock. Auch wenn die Preise vielleicht nicht mehr aktuell sind, dürften allein schon die Größen der Segel für viele sehr interessant sein. Danke, lieber Ole.

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4 Wochen auf 10 qm – Mit »Ti Sento« durch die Provinz

Ahoi zusammen. Wie schon im Gästebuch und im Forum zu lesen war, hat Leisure17-Skipper und Buchautor Ole (a.k.a. Fischluzy) diesen Blog entdeckt und wir dadurch glücklicherweise auch ihn. Ole hat nicht nur wie ich eine Vorliebe für Bootsnamen mit musikalischem 80er-Jahre-Background, sondern auch ein sehr unterhaltsames Buch über seinen vierwöchigen Törn mit seiner Leisure17 durch die deutsche und niederländische Provinz geschrieben. Das gibt es für sehr gut angelegte 10,– Euro bei Amazon.de unter diesem Link. Wer schonmal einen Vorgeschmack auf das Buch bekommen möchte, bekommt hier und heute halbexklusiv und volldigital einen kleinen Vorgeschmack.

VORWORT

Moin moin. Mein Name ist Andreas Haar, aber das steht ja auch schon vorne drauf. 1966 hab ich mein Asyl bei Muddi verloren und wurde so einfach ohne zu fragen an die frische Luft gesetzt, um von da an als neuer Erdenbürger rum zu geistern. Bin immer artig zur Schule gegangen, habe nur durchschnittlichen Quatsch gemacht, um dann wieder rausgeschmissen zu werden. Diesmal mit dem Abschlusszeugnis der mittleren Reife. Anschließend stand die Polizei bereit, um mich mit weit ausgebreiteten Armen zu empfangen. Nun war also mein neues Zuhause hier. Zwar nicht auf einem Bremer Wache, dafür aber in der Kfz-Werkstatt. Ich lernte Mechaniker!

Nach einigen Umwegen und mit nun 42 Jahren, kann ich mit Fug und Recht sagen das ich der Werkstatt entwachsen bin, nicht aber den öligen Händen mit Fischgeruch. Seit fast zwanzig Jahren fahren Fisch und andere Lebensmittel bei mir mit und schauen sich die Landschaft an. Ich bin Auslieferungsfahrer geworden. Normalerweise glaube ich nicht an solche Weisheiten wie diese, dass wir Norddeutschen auf eine gewisse Art dem Meer besonders verbunden sind. Allerdings scheint es für mich doch zu gelten. Erkennbar schon daran das ich lieber im Urlaub ans Meer als in die Alpen fahre.

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Segelgrößen: Messdiener gesucht

Ich habe gerade ein Mail von Hein bekommen, der sich mit der gleichen Frage rumschlägt, die mich auch schon lange interessiert, seit ich eine Sturmfock für mein Boot suche: Was sind die realen Segelmaße für Groß, Genua und Fock (je nach Binnen- oder Seerigg)? Wer hat Lust, mal seine Segel hinzulegen und alle Liek-Längen auszumessen? Als Dank winkt eine Original Leisure17.de-Klebefolie für Boot, Auto oder sonstwo vom Admin höchstpersönlich. Ich würde es ja selbst nachmessen, aber das Boot steht noch im Winterlager weit, weit weg… Danke!

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Leisure Nr. 007 ist zu verkaufen!

Vor knapp einem Jahr habe ich Michael in Geesthacht besucht und mit ihm über die Geschichte seiner „Laola“ gesprochen, von der ich mehr als angetan war. Und gerade bekomme ich mit, dass Michael dieses einmalige Boot jetzt aus Zeitgründen verkaufen muss.

Denn die „Laola“ ist nicht irgendeine Leisure, sondern das Boot mit der Segel-Nummer 007 aus dem Artikel „Rendevouz mit einem Klassiker“ weiter unten auf diesem Blog. Sie wurde von den besten Werften und Segelmachern des Landes mit enormem Aufwand in einen „Bessser-als-Neu“-Zustand versetzt und im Jahr 1996 auf der Hamburger Hanseboot als Hauptpreis verlost (auf dem Cover links ist sie ebenfalls zu sehen). Den ausführlichen Artikel über alle Veränderungen, die an „Laola“ vorgenommen wurden, könnt Ihr hier herunterladen.

O-Ton Michael: „Ein Boot, das Geschichten zu erzählen hat. Mir ist es wichtig, das es in gute Hände abgegeben wird, da hier ein Teil meiner Seele mit verkauft wird. Das Boot ist top ausgestattet (z.b. Segel von Elvström), inklusive Motor und Trailer. Es steht abdeckt und trocken derzeit in einer Halle in Hamburg und kann nach Absprache besichtigt werden. Über einen Preis wird man sich einig. Liegeplatzkosten frei bis April inklusive.“

Wer auch immer sich mit dem Gedanken trägt, eine Leisure 17 zu erwerben oder wem seine eigene inzwischen zu klapprig ist,  sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Der Preis dürfte sich in einem Bereich bewegen, für den man neu vermutlich gerade mal die Segel bekommen hätte. Ich möchte Michaels Mailadresse ungern hier hinschreiben, daher bitte ich um ein Mail an info@leisure17.de, ich schicke Euch Michaels Adresse dann persönlich.

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken. Michael, ich drück Dir die Daumen und: Kopf hoch – Chartern soll ja eh viel entspannender sein :-)


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Endlich Ruhe im Karton, und: ein Fazit

Nachdem diese Seite die letzten Monate von Spammern zugemüllt wurde, habe ich eine simple Lösung gefunden und nu is endlich Ruhe. Jede Neuanmeldung wird nun von mir freigegeben und Leute mit Namen „Hxxccctzhhgg“ oder „Wannabuyrolexwatches“ müssen sich ein anderes Plätzchen für Ihr schäbiges Dasein suchen. Bei dieser Gelegenheit habe ich mir auch vorgenommen, hier wieder mehr Zeit zu investieren. Was soll ich auch sonst den ganzen Winter machen?

Außerdem sehe ich auch, wie die Zahl der Besucher stetig steigt, wie auch die Zahl der netten Mails an mich. Weiter so, Leute! Kleine Statistik: Seit 11 Monaten ist die Seite online. In dieser Zeit haben 14.430 Besucher immerhin 53.618 Seiten aufgerufen! Es sind vielleicht auch noch einige mehr, denn im Sommer war der Besucherzähler einige Wochen ausgefallen. Danke für Eure Besuche, Tipps, Bilder und die vielen Beiträge :-)

Da bald das erste Jahr rum ist, kann ich ja mal eine kleine Bilanz meiner ersten Segelsaison ziehen. Die wichtigste Erkenntnis: Segeln macht so unglaublich viel Spaß, und ich liebe meine kleine gelbe Wanne wie ein Junge seinen Lieblingsteddy. Neben dem eigentlichen Segeln sind aber auch das Rumpütschern, Reparieren, Vor Anker gehen, Anker auf gehen, dumme Fragen stellen, Geldausgeben, noch mehr Geld ausgeben, bloggen, Einfach-nur-mal-reinklettern-und-sich-in-die-Kajüte-setzen-und-auf-den-nächsten-Törn-freuen nette Bestandteile dieses Hobbies. Und: man lernt viele nette Leute kennen, und immer dazu.

Segeln kann ich zwar erst mäßig und es fehlt noch so Einiges, bis ich mich mal Einhand weiter raus trauen werde. Aber ich bin mit mir zufrieden. Immerhin nicht reingefallen, nicht gekentert und auch schon ein paar ganz vorzeigbare Manöver gesegelt, und das bei der wenigen Zeit, die ich als selbstständiger Malocher und Vater von drei Kindern zum Üben übrig hatte. Viele Sachen müssen dringend besser werden, schnelles Reffen zum Beispiel und richtiges Trimmen. Aber das kommt nächstes Jahr dran, vielleicht zusammen mit dem SBF See, den ich mit Stefan dann wieder in der sehr empfehlenswerten Segelschule Sail Point in Waren an der Müritz machen werde.

Die Törns fürs nächste Jahr werden auch schon angeträumt, nach dem sehr sehr sehr schönen Schweden-Abstecher wird 2012 die Seenlandschaft in McPomm unsicher gemacht. Eventuell geht es dahin sogar auf dem Seeweg von Hamburg aus… Falls von meinen Lesern jemand schöne Ecken in der Gegend kennt, freue ich mich über Tipps (auch zur Nutzung von Schleusen, für mich völliges Neuland). Überhaupt: Wie wäre es mit einem großen Leisure17-Treffen auf der Müritz im nächsten Sommer?

Meine HEAVEN 17 erhält zur Zeit ein kleines Refit, der Skeg wird wieder befestigt, der Mast erhält endlich die Schiene für den Lümmelbeschlag, dann gibt es noch etwas Kosmetik (mehr darüber in Kürze). Vielleicht bekomme ich auch eine neue Fock, da meine Genua beim Wenden oft an der Bugklampe verhakte und das bei etwas mehr Wind und Kindern an Bord zu einigem hektischen Herumgehüpfe und -gezerre führte („Bleib cool, Papa!“).

Die Leisure 17 hat mir das ganze Jahr über gezeigt, was für ein echter Glücksgriff sie war. Ich kann mir kein besseres, handlicheres, wohnliches, sicheres und gutmütiges Boot für meinen Einstieg ins Seglerdasein vorstellen, und diese Phase wird noch eine ganze Weile andauern. Irgendwann möchte ich mit meiner gelben Wanne nach Bornholm segeln, und wenn das so viel Spass macht, wie ich hoffe, dann ist eine Atlantiküberquerung vielleicht doch noch mal ein Thema. Jedenfalls will ich mal mit John Adam darüber reden, dem Mann, der es mit einer Leisure 17 bereits vorgemacht hat. Ahoi zusammen!

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»Lillebror« unter dem Hammer

Ich weiss nicht mehr, wo mir dieses Boot schon mal begegnet ist, jedenfalls ist es jetzt für 2.200,- Euro inkl. Trailer zu haben: Eine weisse Leisure KK mit dem Namen Lillebror. Das Boot steht in der Nähe von Flensburg und macht auf den Bildern einen ganz netten Eindruck. Hier der Link zur Anzeige, hier ein Auszug aus dem Anzeigentext: Leisure 17 KK guter Zustand Kajütsegelboot, Bj 73 incl Trailer Pulverbeschichtet. Echopilot, Gaskartuschenfilter, Rollfockanlage, Großsegel, Fock, Toilette, Badeleiter Aufhängung für einen Außenborder Ruder Fender Schwimmweste, Kompass.

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Jolinas Refit-Tagebuch

Gerade habe ich im Forum die Post von Aloys gelesen. Auf seiner gelungenen Webseite berichtet er demnächst über das Refit seiner Jolina, einer L17 KK. Aloys ist kürzlich von einer traumschönen Hallberg-Rassy 312 auf die Leisure umgestiegen, um auch vor der Haustür mal ein paar Schläge abzubekommen. Hier gibt es zur Einstimmung den Text über die nicht ganz einfache Abholung des Bootes aus den Niederlanden. Aloys, weiter so!

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Aua.

Leider ist die Segelsaison 2011 doch noch teurer geworden als gedacht. Ich musste mein Boot aus Schweden zurückholen, weil mein Hallenplatz nach dem Tod des Besitzers nicht mehr zur Verfügung stand. Letztes Wochenende war ich deshalb oben, und beim Rauskranen habe ich dann den Schaden entdeckt: der Skeg ist angerissen. Ich bin dieses Jahr beim Segeln auf einen Felsen aufgelaufen und die Felsspitze hat genau meine Kielhacke erwischt. Die ist jetzt etwas wackelig und hat einen langen Riss. Wo mache ich sowas wieder heile? Ist das teuer? Muss der Skeg dafür ganz runter? Waaaaah.

PS: Hab einen Bootsbauer gefunden, der nimmt den Skeg komplett runter und macht bei der Gelegenheit auch die Mastschiene (Thread im Boote-Forum) wieder heile. Wommadommaseen.

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Leisure17-Blister gefällig?

Stolpere eben über eine seltene Gelegenheit: Ein Original 17SL-Blister in scheinbar recht annehmbarem Zustand. Mit Segelsack. Zu bekommen bei Ebay-Kleinanzeigen, Standort NRW. Aber kaum schreibe ichs, sehe ich auch schon Toms Mitteilung im Forum, ist hier also alles schon angekommen :-) Das ist nochmal ein Hinweis für alle, Gebrauchtteile von Euren Leisures gerne gleich hier anzubieten. Schaut doch mal, was ihr noch so alles findet. Ich zum Beispiel könnte noch eine Sturm-/oder Arbeitsfock gebrauchen…

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Von Borkum nach Schiermonnikoog

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Hein und seine Leisure, Teil 2

So, die Saga von Heins Glücks-Blindkauf kann weitergehen, jetzt komme ich auch mal dazu, seine ersten Bilder davon reinzustellen. Sieht mir auch nach einem gepflegten Originalzustand aus, und das auch noch in einem sehr seltenen, aber schicken Grün. Herzlichen Glückwunsch nochmal von mir, ich freue mich schon auf weitere Bilder. Nicht zu fassen allerdings, dass auf der Werft so viel Leisure-Zubehör entsorgt worden sein soll. Hein, hast Du gehört, wohin? Dranbleiben und recherchieren, ja?

Dann habe ich von Thomas Scans von seinem Gutachten und einem Datenblatt für den Wolfangel-Trailer bekommen, mit dem die Leisure in Deutschland ausgeliefert wurde. Die liegen ab sofort auch im Bereich „Sehr hilfreich“ Danke, Thomas!

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Daten vom Original-Trailer: Wer kann helfen?

Ich habe gerade ein Mail von Hein bekommen, der sich vorgestern (Glückwunsch, Handbreit, stell mal’n paar Bilder ins Forum etc.! :-) eine Leisure gekauft hat. Er hat dazu einen Original-Trailer ohne Papiere bekommen. Um den wieder zulassen zu können, benötigt er ein paar Daten bzw. eine Kopie eines anderen Fahrzeugscheins für den gleichen Typ. Kann da jemand helfen? Anbei ein paar Bilder von den Fahrgestell-Plaketten (werden beim Anklicken noch etwas größer).

Mail mit Schein-Kopie oder Scan gerne an mich, ich schicke es weiter. Wenn Ihr es erlaubt, würde ich die Daten hier auch für andere zugänglich lassen (natürlich ohne Fahrgestell-Nr. und persönliche Daten). Nachtrag: Bernd hat gerade sein Trailer-Gutachten gemailt. Danke!

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Leisure 17 und Jouet Tiburon

Eben fand ich diesen netten kleinen Video-Vergleich vom Besitzer einer Jouet Tiburon, einem französischen Kajütkreuzer im Leisure17-Format. Im Video finde ich besonders ein Motiv beeindruckend, auf dem die Segel der Tiburon stehen wie Bretter. Kann eine Leisure das auch?

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Leisure 17SL KK: Auktion beendet

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Auf Rückfrage zu der etwas dürftigen Anzeige im Forum erhielt ich heute mehr Infos zu der angebotenen Leisure 17SL. (Nachtrag: Inzwischen verkauft) Die Auktion wurde bei ca. €2.500,-beendet, warum auch immer. Dabei sind: Außenborder Yamaha 4takt 67D-84 Mod 1998 (2,9KW), Furlex Rollfockanlage, 1 Fock umgearbeitet für Rollfock, 1 Fock mit Stagreiter, Großsegel, Spi. Alle Segel im ordentlichen Zustand. HEKU Trailer Typ 2002. Zul. Gesamtgewicht 2000 kg, Baujahr 1998, mit Winsch. TÜV April 2011, soll aber kein Problem sein. Der Trailer hat wasserdichte Naben und wurde auf Kimmkieler umgebaut.

Sonstiges Zubehör: 10 Liter Benzintank, Fender, Bootshaken, Selbstbau-Jütstange aus V2A. Das Boot ist in einem gepflegten Zustand, steht zur Zeit auf dem Trailer an Land, deshalb ist zur Zeit kein Antifouling aufgebracht. Der im Steuerbord-Schott eingebaute Windmesser ist defekt, und das Glas ist matt. Der Kompass im Backbord-Schott ist i.O. Aber auch dieses Glas ist stark matt. Die Holzscheuerleiste müsste neu lackiert werden. Das Boot ist aber sonst absolut segelklar. Alle Angaben stammen vom Verkäufer und sind natürlich ohne Gewähr. Das Boot steht in Rechtenfleth an der Weser. Mail: Radbod44@googlemail.com

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Jetzt ist sie ein Segelbåt

Ein kleiner Film von der Überführung der Heaven17 in ihr neues Revier, den See Bolmen in Südschweden. Nachdem ich hier auf der Elbe nix als Mist mit den Yachthäfen und ihren komischen Chefs erlebt habe und es hier sowieso viel zu voll ist, war das genau die richtige Idee. An den Bolmen fahre ich seit etwa 15 Jahren zum Angeln, und auch das Segeln verdanke ich eigentlich der Tatsache, dass ich für diese Angelausflüge ein Boot mit Trailer kaufen wollte. Dabei stellte ich fest, dass Segelboote mit Trailer und Motor oft billiger sind und man so ja auch gleich noch ein bisschen segeln könnte… Und das hab ich nun davon :-)

Ach so, bitte auf keinen Fall die *hüstel* Segelspannung in diesem Film beachten: Das üben wir dann beim nächsten Mal (obwohl: Mehr Druck auf Vorschot und Vorfall ging beim besten Willen nicht, außerdem ist der Mast ja noch nicht repariert und der Baum deshalb zu hoch für das Gross etc.)

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Kleine Bastelarbeit: Bettverbreiterung

BettenverbreiterungBeim Schlafen in der Leisure (selten habe ich in meinem Leben besser geschlafen!) hat nur eins manchmal gestört: Mein Arm fiel beim Liegen auf den relativ engen Kojen öfter mal in den Gang. Genau die Fläche rund um die Maststütze hätte ich darum gerne als Liegefläche gehabt. Und die kann man ganz leicht selber bauen, es reichen ein altes Brett und zwei Leisten. Je nach Dicke des Holzes kann zum Schluss ein Stück Schaumgummi mit Stoff angetackert werden. Geht aber auch so supi.

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Eine der letzten: Leisure 17SL bei Ebay

Bei eBay ist eine SL KK im Angebot, die Beschreibung ist leider nicht sehr üppig: „Harbek Trailer mit Reserverad TÜV 5/13, Rollgenua, Groß, Polster neu, Badeleiter, Motorhalterung, Batterie, Schoten neu, Beleuchtung, Elektro-Außenborder, Cockpittisch und mehr“. Ging offenbar für 3.800,- weg, danke Nimrod. Hier gehts zur Auktion…

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Ansegeln 2011

Hier ein kleiner Film über meine Heaven, einige Vorbereitungen und unseren ersten gemeinsamen Ausflug auf der Schlei im Mai 2011. Abgesehen vom Wind (erst Flaute, dann 8-9Bft) und dem Motor (erst kaputt, dann heile :o) ein perfektes Wochenende.

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Wann gibt’s den sowas: Leisure-Trailer ohne Leisure!

Hoffentlich werfen die Forums-Besucher unter Euch auch ab und zu mal einen Blick auf diese – zugegeben nicht gerade lebendige – Startseite, denn tatsächlich verkauft jemand mal einen Leisure17-Trailer OHNE Leisure drauf und das haben ja schon viele von Euch vergeblich gesucht. Der Trailer steht in Baden-Württemberg und soll 300 Euro kosten. Leider schon weg. Siehe Kommentar :-)

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Mal eben kurz in eigener Sache

Ahoi zusammen. Sorry, die Seite war wegen einer falsch eingerichteten Umleitung ein paar Tage nicht erreichbar. Außerdem hatte ich letzter Zeit auch keine Gelegenheit, neue Bilder und Geschichten hochzuladen, Arbeit geht dann eben doch manchmal vor. Demnächst mehr z.B. vom Ansegeln auf der Schlei. Uwe

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Endlich ins Wasser mit den Kisten!

Ich wünsche Euch allen eine schöne Saison. Und denkt immer an die Gesetze der Schwerkraft. Handbreit, Sonne, Peace! :-)

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Leisure mit Honda AB und Trailer bei Ebay

Der Segelverein Baldeneysee bei Essen verkauft bei Ebay eine Leisure 17 KK mit 5PS-Honda Außenborder und Trailer (UK-Modell, TüV neu) für 2.750,- Sofortkauf. Auf den Fotos macht sie einen gepflegten Eindruck, wie sich überhaupt Vereinsboote nach meinen (bescheidenen) Erfahrungen zwar oft als patinierte aber auch sehr gut gewartete Boote entpuppen. Diese Leisure ist innen einschalig und ohne Polster, also ist das Interiereur eher was für Minimalisten. Dafür hat sie hat eine Rollfock, Baum- und Cockpitpersenning und die große Niro-Cockpit-Reling. Hier ist der Link.

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Kleine Umfrage, großer Appell

Offenbar haben die Saisonvorbereitungen begonnen, denn in den letzten Wochen konnte diese Seite einen grandiosen Besuchersprung von etlichen tausend Visits verzeichnen :-)) Das ist eine gute Gelegenheit, nochmal alle und jeden hier herzlich Willkommen zu heissen. Ahoi, Ihr alle da draußen, auch wenn nur stinkige Landratten Ahoi sagen, wie ich inzwischen gelernt habe.

Jetzt taucht bei mir aber auch die Frage auf, wie es hier weiter gehen könnte, und das geht leider nicht ohne Euch. Deshalb zuerst meine Frage, was Ihr Euch hier auf dem Blog noch wünschen würdet. Bitte nutzt die Kommentarfunktion unter diesem Artikel und schreibt einfach mal drauf los.

Und, von wegen Saisonvorbereitungen, noch ein herzlicher Aufruf: Nehmt Eure Videokamera mit und filmt Eure Boote, die Törns, Umbauten oder Refits, Euren Proviant, Eure Slips (also die ins Wasser, nicht die in Eurer Hose), einfach alles! Ladet die Sachen bei Youtube hoch und schickt mir den Link, und wenn Ihr Hilfe dabei braucht, sagt mir bescheid. Und los!

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Leisure in Rosenheim für 2.200,-

Bei Boatshop24.com ist eine Leisure 17 im Angebot, sie steht in Rosenheim und soll 2.200.- kosten. O-Ton: „Bj. 1972, mit Trailer (TÜV fällig). Besegelung: Großsegel neuw., Fock, Sturmfock, Genua, Spinnaker, Ausstattung: Bug-/Heckkorb Nirosta, Badeleiter, Rollfock, Groß, Rollreff, Anker mit Kette, Sprayhood, div. Zubehör. Boot ist in segelbereitem Zustand, braucht aber noch die eine oder andere Reparatur bzw. Instandsetzung.“

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Blaurote Leisure erneut bei Ebay

Die blaurote Leisure, die im Dezember bei Ebay versteigert wurde, ist wieder zu haben. Offenbar gab es beim letzten Mal Unstimmigkeiten, diesmal wurde es sicherheitshalber als „Bastlerboot“ deklariert. Das Gebot endete damals bei 2.011, 36 Euro, mit fast neuem Trailer aus 2009. (Siehe Artikel weiter unten). Wir hatten hier doch einige, die nach Trailer bzw. Rigg suchen – vielleicht solltet Ihr Euch zusammen tun? Das Boot steht in Elmshorn.

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Neue Unterlagen: Prospekt, Schaltplan, Rigganleitung

Ich habe gerade obige Dateien bekommen (Danke Rolf und Michael!) und stelle sie gleich mal ins Archiv. Der deutsche Prospekt war mir bisher noch nicht in die Finger gekommen, Zitat: „… vier Personen können auf dem Boot echt leben, sechs Personen im Cockpit bequem sitzen“ Harhar. Die Rigganleitung gibt es schon länger online, aber nicht in dieser Qualität. Dazu jetzt noch die Original-Preisliste der SL aus 1985 sowie deren Schaltplan.

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Eine SL für 3.950,-

Stolpere gerade über ein ganz frisches und interessantes Angebot, denn schließlich sind SLs unter 4.000 Euro eher selten. Und wenn dann der Zustand wirklich so gut ist…. „Top gepflegte“ Leisure 17 SL, Trailer mit neuer Bereifung, „alles in Ordnung“ und TÜV bis Febr. 2011, Preis incl. Trailer EUR 3.950,– Motor Yamaha 4 PS, 2009, 30 Meilen gefahren, kann übernommen werden. Für alle Schnellkucker: Ich verkaufe das Boot nicht, sondern habe nur die Anzeige gesehen (sonst kriege ich wieder die Mails mit den Verhandlungsangeboten :-)

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Egmont Friedl: Mit der Leisure 17 von Genua nach Gran Canaria

Durch Zufall stiess ich beim Stöbern auf Egmont Friedl, einen erfahrenen Skipper, Buchautor und Bootsbauer aus Waakirchen nahe des Tegernsees. Im Jahr 2009 segelte Friedl mit „Maverick“-Skipper Johannes Erdmann von New York nach Lissabon. Auf der sehr informativen Webseite von Egmont ist auch von einer Leisure 17 die Rede, mit der er 1993 einhand von Genua bis nach Gran Canaria segelte. Exklusiv auf dem Leisure17-Blog: Logbuch-Auszüge und Fotos von diesem Mittelmeer-Törn. Was Friedl von der Leisure hält, lest Ihr hier.

Vorwort von Egmont Friedl

Im Sommer 1992 hatte ich eine Fahrt mit meiner kleinen 3,70 Meter ZEF Jolle entlang der Mittelmeerküste von Genua bis Barcelona unternommen. Danach erschien mir nichts faszinierender als ein Kielboot, das nicht ständig vorm Kentern bewahrt werden muss, bei dem man einen Autopiloten einbauen kann und das Boot alleine segeln lassen kann. Da könnte ich ja super-bequem kochen, mich hinlegen, schlafen, und ohne Pause immer weiter segeln! Diese Vorstellung war ungeheuer reizvoll. Wie lange ich wohl dann für die gleiche Strecke brauchen würde?

Meine Wahl fiel schließlich auf eine Leisure 17, die ich für 4.000 Mark irgendwo bei Heilbronn kaufte. Ich hatte von Rollo Gebhards Abenteuern mit einer Caprice gelesen, und da erschien mir die Leisure 17 doch auch ganz geeignet. Ich wusste, dass John Adam und angeblich noch ein oder zwei andere mit diesem Boot über den Atlantik gesegelt sind. Der Yacht-Testbericht hörte sich auch nicht schlecht an und so stand bald MER II in meinem Schwabinger Hinterhof.

Mein Plan war mit diesem Boot zum ersten Mal in den Atlantik zu segeln, vielleicht nach Senegal oder Gambia, oder ganz rüber? Wahrscheinlich nicht – mal schauen…

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